

seit 15. September 2025
geöffnet nach Terminabsprache


Licht macht Dinge sichtbar, ist aber selbst nicht sinnlich wahrnehmbar. Wir sehen die Auswirkungen des Lichts, die Reflexion, nicht aber das Licht selbst; beim Versuch es direkt zu betrachten werden wir nur geblendet.
Auch die Fotographie stellt eine Auswirkung des Lichtes dar, was bei der rudimentären Camera Obscura plastisch zur Geltung kommt: durch ein kleines Loch fällt das Licht des reflektierenden Gegenstandes oder Körpers in die Kamera und trifft auf dem Kopf stehend auf ein lichtempfindliches Papier auf der Rückwand der Innenseite. Das Licht hinterlässt einen Abdruck auf dem Papier, wodurch nach dem Entwickeln ein Negativ entsteht.
Zwölf Minuten dauert die Belichtungszeit der selbstgebauten begehbaren Camera Obscura (dunkle Kammer), mit der die Filmemacherin und Medienkünstlerin Sophia Schiller Zeitlichkeit im Bild einzufangen vermag.
In ihren Filmen offenbaren sich Charaktere durch ihre Handlungen, während die rein visuelle Darstellung eine größere Herausforderung darstellt, da wir nur die äußere Hülle des Menschen visuell sinnlich wahrnehmen, nicht aber dessen eigentlichen Wesenskern. Die aktuelle Entwicklung der modernen Technik ermöglicht, das Äußere immer differenzierter abzubilden und einzufangen, wobei der Anspruch auf Wirklichkeitstreue und Vollständigkeit zunehmend ein schales und leeres Gefühl hinterlässt, da der Sinn für das Unsichtbare, Ewige darüber mehr und mehr schwindet, während nur das Vergängliche bleibt.
Durch die lange Belichtungszeit der Camera Obscura werden die Modelle ihrer Haltung gewahr. Zeit wirkt auf den Körper und den Ausdruck des Abgelichteten, sie bringt die vergängliche Natur des Körperlichen zum Vorschein und macht das Überdauernde erlebbar.
Die Ausstellung Erscheinungen von Sophia Schiller gewährt Einblick in einen künstlerischen Prozess, in welchem durch technische Vereinfachung Raum für das Subtile, Feine und Verborgene entsteht.
– Lucia Schiller
Dieses Projekt wurde unterstützt von:
Kunststiftung Baden-Württemberg
MKW Baden-Württemberg Stiftung

Finissage | Erleben der Camera Obscura:
Im Rahmen der Finissage der aktuellen Ausstellung Erscheinungen bieten wir die Möglichkeit, sich von Sophia Schiller mit ihrer selbstgebauten Potrait-Camera Obscura fotografieren zu lassen.Fotografie: Portrait (50x61cm), Sofortenwicklung, Abholung nach Trocknung ab Folgetag, 80,- €
Sonntag 08.02.2026 | 11 - 17 Uhr sind [K]afé und Ausstellung geöffnet
Fotografie: Portrait (50x61cm), Sofortenwicklung, Abholung nach Trocknung ab Folgetag, 80,- €





Raimund Selinka (*1937) aus Rottweil und Thomas Zoller (*1954) aus Dresden erzählen von ähnlichen Welten aus unterschiedlichen Richtungen blickend. In ihren Gemeinsamkeiten sind sie grundverschieden, ihre Bilder erscheinen wie eine gegenseitige Ergänzung in ein und demselben Universum.
Wort, Bild und Ton haben sie gemein; Raimund Selinka ist klassischer Sänger, ein Lexikon der abendländischen Kultur und erzählt in seinen Bildern vom Werden und Vergehen. Thomas Zoller hat sich in seiner Laufbahn als Jazzmusiker und Komponist vom traditionellen Jazz, von der Moderne, vom Instrument, der Komposition und letztlich von der Emanzipation selbst emanzipiert. Raimund Selinka fühlt sich der Klassik und der Romantik verbunden, durch die Naturbetrachtung eröffnen sich in seinen Bildern surrealistisch und modern anmutende Wirklichkeiten, die sich mit Zoller’s kosmischen und fernöstlich transzendenten Räumen überschneiden; beide erzählen von realen, wenn auch anderen Welten, in welchen Mikro- und Makrokosmos verschmelzen.
Das Destillat der vollständigen Emanzipation ist pure Inspiration und Intuition; das Surreale wird Ausdruck der Realität und die Wirklichkeit Ausdruck des Transzendenten.

Vernissage:
25.05.2025 | Die Türen zum Sektempfang öffnen um 15 Uhr | im K29
Finissage:
während des Interdisziplinären Festival Rottweil vom 01./02. August 2025
Presse: "Erfolgreicher Start für den Kunstraum K29…" [mehr lesen]


Mit freudlicher Unterstützung der
Bacchus-Vinothek Weinhandlung Grimm


seit 15. September 2025
geöffnet nach Terminabsprache


Licht macht Dinge sichtbar, ist aber selbst nicht sinnlich wahrnehmbar. Wir sehen die Auswirkungen des Lichts, die Reflexion, nicht aber das Licht selbst; beim Versuch es direkt zu betrachten werden wir nur geblendet.
Auch die Fotographie stellt eine Auswirkung des Lichtes dar, was bei der rudimentären Camera Obscura plastisch zur Geltung kommt: durch ein kleines Loch fällt das Licht des reflektierenden Gegenstandes oder Körpers in die Kamera und trifft auf dem Kopf stehend auf ein lichtempfindliches Papier auf der Rückwand der Innenseite. Das Licht hinterlässt einen Abdruck auf dem Papier, wodurch nach dem Entwickeln ein Negativ entsteht.
Zwölf Minuten dauert die Belichtungszeit der selbstgebauten begehbaren Camera Obscura (dunkle Kammer), mit der die Filmemacherin und Medienkünstlerin Sophia Schiller Zeitlichkeit im Bild einzufangen vermag.
In ihren Filmen offenbaren sich Charaktere durch ihre Handlungen, während die rein visuelle Darstellung eine größere Herausforderung darstellt, da wir nur die äußere Hülle des Menschen visuell sinnlich wahrnehmen, nicht aber dessen eigentlichen Wesenskern. Die aktuelle Entwicklung der modernen Technik ermöglicht, das Äußere immer differenzierter abzubilden und einzufangen, wobei der Anspruch auf Wirklichkeitstreue und Vollständigkeit zunehmend ein schales und leeres Gefühl hinterlässt, da der Sinn für das Unsichtbare, Ewige darüber mehr und mehr schwindet, während nur das Vergängliche bleibt.
Durch die lange Belichtungszeit der Camera Obscura werden die Modelle ihrer Haltung gewahr. Zeit wirkt auf den Körper und den Ausdruck des Abgelichteten, sie bringt die vergängliche Natur des Körperlichen zum Vorschein und macht das Überdauernde erlebbar.
Die Ausstellung Erscheinungen von Sophia Schiller gewährt Einblick in einen künstlerischen Prozess, in welchem durch technische Vereinfachung Raum für das Subtile, Feine und Verborgene entsteht.
– Lucia Schiller
Dieses Projekt wurde unterstützt von:
Kunststiftung Baden-Württemberg
MKW Baden-Württemberg Stiftung

Finissage | Erleben der Camera Obscura:
Im Rahmen der Finissage der aktuellen Ausstellung Erscheinungen bieten wir die Möglichkeit, sich von Sophia Schiller mit ihrer selbstgebauten Potrait-Camera Obscura fotografieren zu lassen.Fotografie: Portrait (50x61cm), Sofortenwicklung, Abholung nach Trocknung ab Folgetag, 80,- €
Sonntag 08.02.2026 | 11 - 17 Uhr sind [K]afé und Ausstellung geöffnet
Fotografie: Portrait (50x61cm), Sofortenwicklung, Abholung nach Trocknung ab Folgetag, 80,- €





Raimund Selinka (*1937) aus Rottweil und Thomas Zoller (*1954) aus Dresden erzählen von ähnlichen Welten aus unterschiedlichen Richtungen blickend. In ihren Gemeinsamkeiten sind sie grundverschieden, ihre Bilder erscheinen wie eine gegenseitige Ergänzung in ein und demselben Universum.
Wort, Bild und Ton haben sie gemein; Raimund Selinka ist klassischer Sänger, ein Lexikon der abendländischen Kultur und erzählt in seinen Bildern vom Werden und Vergehen. Thomas Zoller hat sich in seiner Laufbahn als Jazzmusiker und Komponist vom traditionellen Jazz, von der Moderne, vom Instrument, der Komposition und letztlich von der Emanzipation selbst emanzipiert. Raimund Selinka fühlt sich der Klassik und der Romantik verbunden, durch die Naturbetrachtung eröffnen sich in seinen Bildern surrealistisch und modern anmutende Wirklichkeiten, die sich mit Zoller’s kosmischen und fernöstlich transzendenten Räumen überschneiden; beide erzählen von realen, wenn auch anderen Welten, in welchen Mikro- und Makrokosmos verschmelzen.
Das Destillat der vollständigen Emanzipation ist pure Inspiration und Intuition; das Surreale wird Ausdruck der Realität und die Wirklichkeit Ausdruck des Transzendenten.

Vernissage:
25.05.2025 | Die Türen zum Sektempfang öffnen um 15 Uhr | im K29
Finissage:
während des Interdisziplinären Festival Rottweil vom 01./02. August 2025
Presse: "Erfolgreicher Start für den Kunstraum K29…" [mehr lesen]


Mit freudlicher Unterstützung der
Bacchus-Vinothek Weinhandlung Grimm
