


Es liegt in der Natur des Menschen, sein eigenes Sein zu reflektieren und in sich und in der Welt Muster zu erkennen.
Die Ausstellung Zwischenräume versammelt drei künstlerische Positionen, welche das Menschsein aus drei Richtungen beleuchten – zwischen Struktur und Chaos, Gefangensein und Freiheit, Zögern und Handeln.
Franziska Teufel erschafft durch einfache geometrische Figuren Strukturen, die sich sowohl im Mikrokosmischen bis zum Atom, als auch im Universum wiederfinden. Es entsteht ein Raum des Urchaos, der Einheit und der alles durchziehenden universellen Strukturen.
Im zweiten multimedialen Teil der Ausstellung kommt eine neue Komponente hinzu: die Suche nach Freiheit und damit der Zweifel und der Irrtum. Während Sophia Schiller die Freiheit vom Gefangensein aus beleuchtet und so zum Unterschied zwischen innerer und äußerer Freiheit kommt, sucht Lena Zwerina die Grenzen des Körperlichen, um spielerisch den Raum, in dem es nur richtig oder falsch gibt, zu überwinden und sich der Verantwortung zu stellen, eigene Entscheidungen zu treffen.
In allen Arbeiten spiegelt sich ein roter Faden wider, der sich im gesamten Festivalprogramm herauskristallisiert hat: das Streben nach Freiheit und Selbstbestimmtheit und dabei das Stoßen an äußere und innere Grenzen, sodass die Entwicklung zur inneren Freiheit ein Weg der Selbsterkenntnis wird.