

Das KulturCafé möchte mit einem vielseitigen Programm die kreative Landschaft der Kulturstadt Rottweil bereichern. Es soll eine Begegnungsstätte für die Menschen vor Ort, Künstler aus der Region und Kreative aus der ganzen Welt entstehen. Das weite Spektrum der kulturellen Veranstaltungen reicht von Jazz über Kammermusik, bis hin zu szenischen oder lyrischen Darbietungen. Besonders möchte das KulturCafé kreative Projekte mit improvisierter oder selbstkomponierter Musik fördern, von renommierten Künstlern oder jungen Talenten. Etwa im zwei Monatsrhythmus wird übers Jahr ein kuratiertes Programm geboten.
ULRICH GUMPERT QUARTETT
Ulrich Gumpert – Piano | Tanja Feichtmair – Altsaxophon | Jan Roder – Bass | Michael Griener – Schlagzeug
Ulrich Gumpert gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des deutschen Jazz. Als Mitbegründer von Synopsis und des späteren Zentralquartetts prägte er die Entwicklung des freien und zeitgenössischen Jazz in der DDR maßgeblich. Der legendäre Auftritt von Synopsis beim Jazz Jamboree in Warschau 1973 wurde zu einer Initialzündung für den DDR-Free-Jazz und machte Gumpert zu einer Schlüsselfigur jener Generation von Musikern, die dem europäischen Jazz eine eigenständige Stimme verliehen. Für sein Lebenswerk wurde er 2005 mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet.
Der in Jena geborene und in Berlin lebende Pianist ist jedoch weit mehr als ein stilprägender Free-Jazz-Musiker. Seine Arbeit reicht von der Jazzrock-Pionierzeit mit SOK und Synopsis über das Zentralquartett bis zu Filmmusiken für die Berliner Tatort-Reihe. Seine Einspielungen der Klavierwerke Erik Saties gelten ebenso als bemerkenswert wie sein unverwechselbarer Personalstil: konzentriert, formbewusst, humorvoll und voller überraschender Wendungen.
Im aktuellen Quartett trifft Gumpert auf die österreichische Altsaxophonistin Tanja Feichtmair, eine ebenso eigenständige Komponistin und Improvisatorin. Beide verbindet die Offenheit gegenüber unterschiedlichsten musikalischen Einflüssen sowie die Lust am spontanen Gestalten jenseits stilistischer Grenzen.
Das Fundament bildet die seit vielen Jahren eingespielte Rhythmusgruppe mit Jan Roder und Michael Griener. Das vielfach als „Rhythmusgruppen-Traumpaar“ bezeichnete Duo gehört zu den wichtigsten Formationen der europäischen Improvisationsszene. Mit enormer Sensibilität, Energie und klanglicher Flexibilität schaffen sie Freiräume und Zusammenhalt zugleich.
Gespielt wird Musik aus Gumperts Feder: Kompositionen zwischen Jazztradition, Blues, freier Improvisation und klanglicher Abenteuerlust. Aus melodischen Keimzellen und offenen Formen entstehen musikalische Erzählungen voller Spannung, Witz und Poesie. Das Quartett klingt frisch, überraschend, verspielt und unberechenbar – getragen von vier Musikern, die den gemeinsamen Klangfindungsprozess zu ihrer eigentlichen Kunst gemacht haben.
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Das KulturCafé möchte mit einem vielseitigen Programm die kreative Landschaft der Kulturstadt Rottweil bereichern. Es soll eine Begegnungsstätte für die Menschen vor Ort, Künstler aus der Region und Kreative aus der ganzen Welt entstehen. Das weite Spektrum der kulturellen Veranstaltungen reicht von Jazz über Kammermusik, bis hin zu szenischen oder lyrischen Darbietungen. Besonders möchte das KulturCafé kreative Projekte mit improvisierter oder selbstkomponierter Musik fördern, von renommierten Künstlern oder jungen Talenten. Etwa im zwei Monatsrhythmus wird übers Jahr ein kuratiertes Programm geboten.
ULRICH GUMPERT QUARTETT
Ulrich Gumpert – Piano | Tanja Feichtmair – Altsaxophon | Jan Roder – Bass | Michael Griener – Schlagzeug
Ulrich Gumpert gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des deutschen Jazz. Als Mitbegründer von Synopsis und des späteren Zentralquartetts prägte er die Entwicklung des freien und zeitgenössischen Jazz in der DDR maßgeblich. Der legendäre Auftritt von Synopsis beim Jazz Jamboree in Warschau 1973 wurde zu einer Initialzündung für den DDR-Free-Jazz und machte Gumpert zu einer Schlüsselfigur jener Generation von Musikern, die dem europäischen Jazz eine eigenständige Stimme verliehen. Für sein Lebenswerk wurde er 2005 mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet.
Der in Jena geborene und in Berlin lebende Pianist ist jedoch weit mehr als ein stilprägender Free-Jazz-Musiker. Seine Arbeit reicht von der Jazzrock-Pionierzeit mit SOK und Synopsis über das Zentralquartett bis zu Filmmusiken für die Berliner Tatort-Reihe. Seine Einspielungen der Klavierwerke Erik Saties gelten ebenso als bemerkenswert wie sein unverwechselbarer Personalstil: konzentriert, formbewusst, humorvoll und voller überraschender Wendungen.
Im aktuellen Quartett trifft Gumpert auf die österreichische Altsaxophonistin Tanja Feichtmair, eine ebenso eigenständige Komponistin und Improvisatorin. Beide verbindet die Offenheit gegenüber unterschiedlichsten musikalischen Einflüssen sowie die Lust am spontanen Gestalten jenseits stilistischer Grenzen.
Das Fundament bildet die seit vielen Jahren eingespielte Rhythmusgruppe mit Jan Roder und Michael Griener. Das vielfach als „Rhythmusgruppen-Traumpaar“ bezeichnete Duo gehört zu den wichtigsten Formationen der europäischen Improvisationsszene. Mit enormer Sensibilität, Energie und klanglicher Flexibilität schaffen sie Freiräume und Zusammenhalt zugleich.
Gespielt wird Musik aus Gumperts Feder: Kompositionen zwischen Jazztradition, Blues, freier Improvisation und klanglicher Abenteuerlust. Aus melodischen Keimzellen und offenen Formen entstehen musikalische Erzählungen voller Spannung, Witz und Poesie. Das Quartett klingt frisch, überraschend, verspielt und unberechenbar – getragen von vier Musikern, die den gemeinsamen Klangfindungsprozess zu ihrer eigentlichen Kunst gemacht haben.